Matteo Nodari: „Wir wollen im Schweizer-Cup brillieren“

20.11.2015

Via zwei Jahre in Rapperswil-Jona landete der 27-jährige Verteidiger Matteo Nodari 2014 von seiner Heimatstadt Lugano beim Lausanne HC und entkam damit auch dem Abstieg mit den Lakers. Am 24. November kehrt er fürs Cup-Viertelfinale in die Diners Club Arena zurück.

Für den Tessiner Verteidiger, der seit fast einem Jahr mit seiner Familie in Morges wohnt, sind Spiele gegen ehemalige Clubs immer etwas Spezielles.
„Dies gilt natürlich auch, wenn ich während der Meisterschaft nach Lugano zurückkehre. Der Cup gibt uns die Gelegenheit etwas zu gewinnen und das Spiel gegen Rappi ist besonders reizvoll“, sagt Nodari.


Die letzte Saison begann Nodari mit den Lakers, seine zweite Spielzeit am Obersee, doch dann wurde bekannt, dass er für 2014/15 beim LHC unterschrieben hatte.
„Der Trainer (Anders Eldebrink) gab mir sofort zu verstehen, dass ich bei ihm keine Rolle mehr spielen würde, also war ich froh, dass ich schon im Dezember die Freigabe für die Waadtländer erhielt“, erklärt Nodari, der bis 2019 in Lausanne unter Vertrag steht.


Mit Lausanne schaffte es Nodari in die Playoffs und auch diese Saison ist die Playoff-Qualifikation das klare Ziel der Waadtländer.
„Nach zwei Monaten sieht man, dass die Meisterschaft sehr ausgeglichen ist. Wir hatten bisher Hochs und Tiefs. Das grösste Manko ist die mangelnde Konstanz über die 60 Minuten wie beim 2:6 verlorenen Heimspiel gegen den HC Lugano, wo wir nach einem guten Start den Faden und das Spiel verloren“, sagt Nodari. „Auch in Überzahl müssen wir besser werden. Uns fehlt ein Spieler wie (Daniel) Bang, der letzte Saison mit seiner Präsenz vor dem Tor wichtig war.“


Auch bei ihm persönlich gibt es Luft nach oben. Insbesondere die offensiven Statistikwerte gingen nach seinem Wechsel beim defensiv ausgerichteten LHC nach unten. Am 3. April 2014 erzielte er sein siebtes Saisontor der vorletzten Saison, seither zappelte der Puck nicht mehr im Netz.
„Ich bin unzufrieden mit der wenigen Eiszeit, die ich erhalte, doch es liegt an mir im Training noch härter zu arbeiten und dem Trainer zu zeigen, dass ich eine wichtigere Rolle im Team übernehmen will und kann“, sagt Nodari dazu.


Die Lakers haben im Achtelfinale seinen Ex-Club HC Lugano ausgeschaltet, entsprechend gross ist der Respekt vor dem Gegner, der es in der NLB dank einer Siegesserie im Oktober und November bis an die Tabellenspitze geschafft hat.
„Wir haben diese Saison zweimal gegen Lugano verloren. Dass es den Lakers gelang die Bianconeri zu schlagen zeigt wie schwer unsere Aufgabe wird“, so der Tessiner. „Die Lakers sind gut in die Meisterschaft gestartet und haben viele Spieler mit NLA-Erfahrung in ihrem Kader. Es gibt also keinen Grund sie zu unterschätzen. Wir steigen voll motiviert in dieses Spiel und werden Vollgas geben um den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.“


Die Lakers werden etwas dagegen haben und würden nach den Siegen über den SC Weinfelden und den HC Lugano noch so gerne ins Halbfinale einziehen.